Komm und wags mit uns

von Thomas Müller

„Jeder denkt: einer allein kann ja doch nichts machen.“ Dieser Ausspruch zeigt zum einen, wie sehr sich eine Mehrheit unterschätzen kann, und drückt zum anderen auch Frustration aus.

Nichtwaehler2

Nichtwähler nennen oft dieses Argument: „Durch Wahlen ändert sich nichts.”

Warum scheint das so?

Es liegt nicht daran, dass gewählt wird, sondern dass die meisten Menschen aus verschiedenen Gründen immer wieder die gleiche Partei wählen. Diese Gründe können sein:

1. Sie denken nicht weiter darüber nach: „Ich habe als erstes ABC gewählt, und mache das heute immer noch so.”

2. Sie machen es aus Gewohnheit: „In unserer Familie haben wir schon immer ABC gewählt.”

3. Oder die Menschen fürchten nichts mehr als Veränderung, auch wenn sie zum Guten sein könnte: „Wer weiß, was danach kommt.”

Grundsätzlich gilt, das jede abgegebene und gültige Stimme zählt. Viele Nichtwähler sagen, dass ihre Stimme verloren geht, wenn die von ihnen gewählte Partei die 5%-Hürde nicht schafft.

Das stimmt insofern, dass die Sitze im Parlament nur unter den Parteien verteilt werden, welche die 5%-Hürde geschafft haben.

Aber woher soll man vor der Wahl wissen, ob nicht genügend andere Menschen auch die Partei wählen, die man selbst wählen würde?

Stellen wir uns einmal vor, dass die 50,2 % der Wahlberechtigten, die sich an der Bürgerschaftswahl 2015 nicht beteiligt haben, alle ein und dieselbe Partei gewählt hätten.

Gemäß der Mathematik der Sitzverteilung hätte diese „Partei der Nichtwähler” dann 47 Sitze in der Bürgerschaft bekommen. Das ist deutlich mehr als die absolute Mehrheit von 42 Sitzen.

Egal wie viele Prozentpunkte oberhalb der 5%-Hürde eine Partei erreicht, jede Partei mit Sitzen in der Bürgerschaft erhält die Aufmerksamkeit der Medien und der Öffentlichkeit. Und insbesondere diese Aufmerksamkeit ist es, die zum Beginn eines Wandels werden kann.

Bei dieser Bürgerschaftswahl könnt Ihr erstmalig für eine neue Gesellschaft stimmen, die durch ein Bedingungsloses Grundeinkommen alle(!) Menschen am Wohlstand dieses Landes beteiligt und die Schere zwischen Arm und Reich ein großes Stück weit wieder schließen wird.

Wer „Nein” sagen kann zu Niederigstlohnjobs und unbezahlten Überstunden, ohne die Gefahr der totalen Verarmung und Obdachlosigkeit im Nacken, der erhält seine Würde (zurück).

Liebe Wählerinnen und Wähler, die ihr von der aktuellen Politik frustriert seid, traut Euch doch einfach mal, eure fünf Kreuze bei einer anderen völlig neuen Partei zu machen als sonst.

Was habt ihr zu verlieren? Entweder bleibt alles beim alten oder es passiert was tolles besseres neues! Im Grunde könnt Ihr nur gewinnen…

Natürlich mit uns, der Partei „Bündnis Grundeinkommen”.

Take a chance on us – komm und wags mit uns”! 🙂

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